Ägypten ist für seine Pyramiden, antiken Tempel und das Rote Meer bekannt. Doch hinter den beliebten Stränden von Hurghada und anderen Küstenorten beginnt eine Landschaft, die einen völlig anderen Charakter besitzt: die ägyptische Wüste.

Weite Ebenen, felsige Berge, Sandflächen und stille Täler prägen diese beeindruckende Region. Wer sich von der Küste ins Landesinnere bewegt, erlebt Ägypten aus einer neuen Perspektive. Eine Wüstensafari verbindet Natur, Abenteuer und Begegnungen mit einer Kultur, die eng mit dieser Landschaft verbunden ist.

Dabei gibt es nicht nur eine Art, die Wüste zu entdecken. Manche Reisende bevorzugen eine aufregende Quad-Tour. Andere möchten mit einem Buggy durch das Gelände fahren, eine Jeep-Safari unternehmen oder ganz entspannt auf einem Kamel reiten. Dazu kommen Sonnenuntergänge, traditionelle Mahlzeiten, Tee und Einblicke in das Leben der Beduinen.

Eine Wüstensafari kann deshalb weit mehr sein als eine kurze Fahrt durch den Sand. Richtig geplant, wird daraus ein abwechslungsreicher Tagesausflug oder ein besonderer Abend in einer Landschaft, die sich deutlich von den bekannten Badeorten unterscheidet.

Warum ist die ägyptische Wüste so faszinierend?

Die Wüste wirkt auf den ersten Blick leer. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch eine überraschend vielfältige Landschaft.

Rund um Hurghada treffen trockene Ebenen auf felsige Gebirgszüge. Je nach Route verändern sich Farbe und Struktur des Bodens. Man findet Geröll, Felsen, sandige Abschnitte und breite Täler.

Gerade diese Kontraste machen eine Wüstensafari interessant.

Hinzu kommt die besondere Ruhe. Während es an der Küste oft lebhaft zugeht, wirkt die Wüste weit und offen. Der Blick reicht über große Entfernungen. Besonders am späten Nachmittag verändert das Licht die Landschaft.

Der Sonnenuntergang kann Felsen und Berge in warme Farbtöne tauchen. Nach Einbruch der Dunkelheit entsteht wiederum eine völlig andere Atmosphäre. Unter günstigen Bedingungen kann man weit entfernt von den Lichtern der Stadt einen beeindruckenden Sternenhimmel erleben.

Wüstensafari in Ägypten – was erwartet Reisende?

Eine klassische Wüstensafari kann aus mehreren Bestandteilen bestehen. Der genaue Ablauf hängt vom Veranstalter, der Route und der Dauer des Ausflugs ab.

Häufig beginnt die Tour mit dem Transfer vom Hotel. Anschließend geht es mit einem Geländefahrzeug oder einem anderen Transportmittel in Richtung Wüste.

Je nach Programm können anschließend verschiedene Aktivitäten folgen:

  • Quadfahren
  • Buggyfahren
  • Jeep-Safari
  • Kamelreiten
  • Besuch einer Beduinensiedlung
  • Tee oder traditionelle Getränke
  • Sonnenuntergang
  • Abendessen
  • traditionelle Unterhaltung
  • Sternbeobachtung

Nicht jede Tour enthält alle Punkte. Deshalb sollte man vor der Buchung genau prüfen, welche Leistungen tatsächlich im Preis enthalten sind.

Wer verschiedene Ausflüge vergleichen möchte, kann bei der Planung beispielsweise Angebote von moreisen berücksichtigen und dabei besonders auf Ablauf, Transfer, Gruppengröße und enthaltene Aktivitäten achten.

Mit dem Quad durch die Wüste

Quadfahren gehört zu den beliebtesten Aktivitäten bei einer Wüstensafari.

Ein Quad ist ein vierrädriges Geländefahrzeug, das sich auf vielen trockenen und unbefestigten Strecken bewegen kann. Für Reisende entsteht dadurch ein aktiver Zugang zur Landschaft.

Schon die Fahrt selbst kann ein Erlebnis sein. Man fährt durch eine Umgebung, die sich deutlich von Straßen und Städten unterscheidet. Felsen, Geröllflächen und sandige Passagen wechseln sich je nach Route ab.

Dabei sollte man nicht nur auf Geschwindigkeit achten. Eine Wüstentour lebt auch von der Landschaft.

Für wen eignet sich eine Quad-Tour?

Quadtouren können für Erwachsene und erfahrene Jugendliche interessant sein, sofern die jeweiligen Voraussetzungen des Veranstalters erfüllt werden.

Wichtig ist, die eigenen Fähigkeiten realistisch einzuschätzen. Wer noch nie ein Quad gefahren ist, sollte die Einweisung aufmerksam verfolgen und sich zunächst an das Fahrzeug gewöhnen.

Auch körperliche Fitness, Hitze und Fahrbedingungen spielen eine Rolle.

Die konkreten Alters-, Größen- oder Sicherheitsanforderungen unterscheiden sich je nach Anbieter und Fahrzeug. Deshalb sollten diese Punkte vor der Buchung geklärt werden.

Buggy in der ägyptischen Wüste

Ein Buggy bietet eine andere Art von Fahrerlebnis.

Im Vergleich zum einzelnen Quad sitzt man häufig in einem Fahrzeug mit stabilerem Aufbau und mehreren Sitzplätzen. Dadurch kann ein Buggy besonders für Reisende interessant sein, die gemeinsam unterwegs sein möchten.

Die Fahrt fühlt sich dennoch abenteuerlich an. Unebene Wege, trockene Täler und felsige Landschaften sorgen für Abwechslung.

Allerdings sollte man auch hier nicht automatisch davon ausgehen, dass jeder Buggy-Ausflug gleich ist. Fahrzeuge, Strecken, Gruppengröße und Dauer können sich deutlich unterscheiden.

Vor der Buchung lohnt sich deshalb ein Blick auf das konkrete Programm.

Quad oder Buggy – was passt besser?

Beide Aktivitäten haben ihren eigenen Charakter.

QuadBuggy
Individuelles FahrerlebnisGemeinsames Fahrerlebnis
Direkter Kontakt zur UmgebungMehr Fahrzeugschutz
Für viele besonders aktivInteressant für Paare oder Freunde
Häufig einzelnes FahrzeugJe nach Modell mehrere Personen
Stärker vom eigenen Fahrverhalten abhängigMehr gemeinsamer Charakter

Die Wahl hängt letztlich davon ab, welche Art von Erlebnis man sucht.

Wer möglichst aktiv fahren möchte, interessiert sich möglicherweise stärker für ein Quad. Wer gemeinsam mit einer Begleitperson unterwegs sein möchte, findet einen Buggy eventuell passender.

Jeep-Safari – die Wüste entspannt entdecken

Nicht jeder möchte selbst fahren.

Eine Jeep-Safari bietet eine interessante Alternative. Dabei übernimmt ein Fahrer die Steuerung, während die Reisenden die Landschaft beobachten können.

Das hat einen entscheidenden Vorteil: Man kann sich stärker auf die Umgebung konzentrieren.

Während der Fahrt lassen sich Felsformationen, Bergketten und unterschiedliche Landschaftsbereiche beobachten. Außerdem eignet sich ein Geländefahrzeug häufig besser für längere Strecken.

Eine Jeep-Safari kann daher besonders interessant sein für:

  • Familien
  • ältere Reisende
  • Menschen ohne Fahrerfahrung
  • Fotografen
  • Reisende, die mehrere Programmpunkte verbinden möchten

Auch wer Quad oder Buggy ausprobieren möchte, kann eine Jeep-Safari als Ergänzung wählen.

Kamelreiten – eine langsamere Seite der Wüste

Kamele gehören seit Jahrhunderten zum kulturellen Bild vieler Wüstenregionen.

Eine kurze Kamelbegegnung kann deshalb eine interessante Ergänzung zu einer Safari sein. Im Vergleich zu Quad oder Buggy geht es deutlich langsamer zu.

Genau das macht den Reiz aus.

Man hat mehr Zeit, die Umgebung wahrzunehmen. Die Landschaft wirkt aus einer anderen Perspektive. Statt Motorgeräuschen stehen Bewegung, Landschaft und Ruhe stärker im Mittelpunkt.

Tierschutz beim Kamelreiten

Bei jeder Aktivität mit Tieren sollte das Wohl der Tiere berücksichtigt werden.

Reisende sollten darauf achten, dass Tiere einen gepflegten Eindruck machen und nicht offensichtlich überfordert wirken. Verantwortungsvolle Anbieter sollten Tiere angemessen behandeln und ihnen Pausen ermöglichen.

Auch Besucher können zum Tierschutz beitragen.

Man sollte Tiere nicht absichtlich stressen, nicht schlagen und keine Aktivitäten unterstützen, bei denen das Tierwohl offensichtlich vernachlässigt wird.

Eine kurze Begegnung mit einem Kamel kann interessant sein, ohne dass daraus eine Belastung für das Tier werden muss.

Die Beduinenkultur kennenlernen

Ein weiterer wichtiger Bestandteil vieler Wüstensafaris ist der Besuch einer Beduinensiedlung oder eines traditionellen Wüstencamps.

Dabei geht es nicht nur um Unterhaltung. Eine solche Begegnung kann einen Einblick in Lebensweisen geben, die eng mit den Bedingungen der Wüste verbunden sind.

Traditionell mussten Menschen in trockenen Regionen mit Wasserknappheit, großen Entfernungen und schwierigen Umweltbedingungen umgehen. Wissen über Wege, Tiere, Pflanzen und Wetter spielte dabei eine wichtige Rolle.

Bei einem organisierten Besuch können Reisende je nach Programm beispielsweise traditionelle Getränke probieren, Brot oder andere Speisen kennenlernen oder etwas über das alltägliche Leben erfahren.

Dabei sollte man immer bedenken, dass touristische Angebote eine vereinfachte Darstellung lokaler Kultur sein können. Eine Beduinenshow oder ein Wüstencamp ist nicht automatisch ein vollständiges Bild des heutigen Lebens.

Tee in der Wüste

Tee gehört für viele Besucher zu den kleinen, aber besonders angenehmen Momenten einer Wüstentour.

Nach einer aktiven Fahrt wirkt eine Pause in ruhiger Umgebung oft überraschend entspannend. Man sitzt zusammen, trinkt Tee und beobachtet die Landschaft.

Dieser Wechsel zwischen Abenteuer und Ruhe ist ein wichtiger Teil einer guten Safari.

Nicht jede Wüstentour muss ständig Action bieten. Gerade die Pausen ermöglichen es, die Umgebung bewusster wahrzunehmen.

Traditionelles Essen und Abendprogramm

Viele längere Safaris finden am Nachmittag oder Abend statt und beinhalten eine Mahlzeit.

Je nach Programm können traditionelle Gerichte, Salate, Reis, Brot oder andere Speisen angeboten werden.

Wer besondere Ernährungsbedürfnisse hat, sollte diese möglichst frühzeitig beim Veranstalter angeben.

Auch beim Abendprogramm gibt es Unterschiede. Manche Touren konzentrieren sich stärker auf kulturelle Unterhaltung, andere auf Ruhe, Essen und Sternbeobachtung.

Deshalb sollte man vor der Buchung überlegen, welche Art von Abend man bevorzugt.

Sonnenuntergang in der Wüste

Der Sonnenuntergang gehört zu den beliebtesten Momenten einer Wüstensafari.

Während des Tages kann die Landschaft trocken und hell wirken. Wenn die Sonne tiefer steht, verändern sich Farben und Schatten.

Felsen erscheinen stärker konturiert. Berge bekommen warme Farbtöne. Die Weite der Landschaft wird besonders deutlich.

Für Fotografen bietet diese Tageszeit interessante Möglichkeiten.

Gleichzeitig sollte man nicht vergessen, dass Sonnenuntergänge natürliche Ereignisse sind. Wolken, Staub und atmosphärische Bedingungen können die Farben beeinflussen.

Sterne über der Wüste

Nach dem Sonnenuntergang beginnt ein weiterer Teil des Wüstenerlebnisses.

Wenn die Tour weit genug von künstlichen Lichtquellen entfernt stattfindet und die Wetterbedingungen passen, können zahlreiche Sterne sichtbar werden.

Das Erlebnis unterscheidet sich deutlich von einem Abend in einer hell beleuchteten Stadt.

Wer Sterne beobachten möchte, sollte das Smartphone möglichst wenig verwenden. Helles Displaylicht erschwert die Anpassung der Augen an die Dunkelheit.

Auch hier gilt: Ein bestimmtes Himmelsbild oder die Sichtbarkeit der Milchstraße kann nicht garantiert werden. Mondphase, Wolken, Dunst und Lichtquellen spielen eine wichtige Rolle.

Die Wüste ist mehr als Sand

Ein verbreitetes Bild von Wüsten zeigt endlose Sanddünen.

Die ägyptische Wüste rund um die östliche Küste ist jedoch nicht überall von Sand geprägt. Viele Regionen bestehen aus Felsen, Geröll, trockenen Tälern und Bergen.

Gerade die Berglandschaften des östlichen Wüstengebiets können sehr eindrucksvoll sein.

Diese geologische Vielfalt macht eine Safari abwechslungsreich. Während einer einzigen Fahrt können sich Landschaftsformen mehrfach verändern.

Deshalb lohnt es sich, nicht nur nach „Sand“ zu suchen. Die Felslandschaft gehört genauso zur ägyptischen Wüste.

Abenteuer und Natur miteinander verbinden

Eine gute Wüstensafari muss nicht ausschließlich aus motorisierten Aktivitäten bestehen.

Man kann Abenteuer und Naturbeobachtung miteinander verbinden.

Während einer Jeep-Fahrt kann man die Landschaft beobachten. Bei einem Zwischenstopp bleibt Zeit für Fotos. Eine kurze Kamelrunde vermittelt eine andere Perspektive. Später folgt vielleicht ein Sonnenuntergang und schließlich eine ruhige Nacht unter dem Sternenhimmel.

So entsteht ein abwechslungsreicher Tagesablauf.

Gerade für Reisende, die mehrere Seiten Ägyptens kennenlernen möchten, ist diese Kombination interessant.

Wüstensafari mit Kindern

Familien sollten eine Safari sorgfältig auswählen.

Kinder können Quads, Buggys, Kamele und die Wüstenlandschaft spannend finden. Gleichzeitig können Hitze, lange Transfers und ein später Abend anstrengend sein.

Vor der Buchung sollten Eltern deshalb prüfen:

  • Welche Aktivitäten sind für das Alter der Kinder vorgesehen?
  • Wie lange dauert der Transfer?
  • Gibt es Pausen?
  • Wie heiß kann es während der Tour werden?
  • Welche Sicherheitsausrüstung wird verwendet?
  • Wie spät endet der Ausflug?
  • Gibt es geeignete Sitzmöglichkeiten?

Nicht jedes Programm ist automatisch für jedes Kind geeignet.

Eine familienfreundliche Tour sollte genügend Pausen bieten und den Ablauf nicht unnötig hektisch gestalten.

Wüstensafari für Paare

Auch Paare können eine Safari sehr unterschiedlich erleben.

Wer Abenteuer sucht, kann Quad oder Buggy wählen. Wer es ruhiger mag, kann eine Jeep-Tour mit Sonnenuntergang und Abendessen kombinieren.

Besonders schön kann der Wechsel zwischen Aktivität und Ruhe sein.

Nach einer aufregenden Fahrt durch die Wüste folgt beispielsweise eine Pause bei einer Tasse Tee. Später wird der Himmel dunkler und die ersten Sterne erscheinen.

So entsteht ein Erlebnis, das nicht nur aus Geschwindigkeit besteht.

Wüstensafari für Fotografen

Die ägyptische Wüste bietet zahlreiche Fotomotive.

Schon während des Tages entstehen interessante Bilder durch Licht und Schatten. Gegen Abend kommen warme Farbtöne hinzu.

Fotografen können beispielsweise folgende Motive suchen:

  • Felsformationen
  • Wüstenberge
  • Fahrzeugspuren
  • Kamele
  • Silhouetten
  • Sonnenuntergänge
  • Beduinencamps
  • Sterne
  • Landschaftspanoramen

Bei Aufnahmen von Menschen sollte man vorher um Erlaubnis bitten. Das gilt besonders bei Porträts und persönlichen Alltagssituationen.

Respekt gehört auch zur Reisefotografie.

Was sollte man zu einer Wüstensafari mitnehmen?

Eine gute Vorbereitung macht den Ausflug angenehmer.

Empfehlenswert sind:

  • bequeme Kleidung
  • geschlossene Schuhe
  • Sonnenbrille
  • Kopfbedeckung
  • Sonnencreme
  • ausreichend Trinkwasser
  • Smartphone
  • Powerbank
  • Kamera
  • zusätzliche Kleidung für den Abend
  • persönliche Medikamente
  • etwas Bargeld
  • kleine Tasche für persönliche Gegenstände

Bei Quad- oder Buggy-Touren sollte man außerdem Kleidung wählen, die Staub verträgt.

Ein dünnes Tuch kann hilfreich sein, wenn während der Fahrt viel Staub entsteht.

Sicherheit bei Quad- und Buggy-Touren

Motorisierte Wüstenaktivitäten machen Spaß, erfordern aber Aufmerksamkeit.

Vor Beginn sollte eine Einweisung erfolgen. Wer zum ersten Mal fährt, sollte sich Zeit nehmen, um das Fahrzeug kennenzulernen.

Sicherheitsregeln des Veranstalters sollten eingehalten werden. Dazu gehören je nach Tour beispielsweise Abstände zwischen Fahrzeugen, Geschwindigkeitsvorgaben und festgelegte Fahrwege.

Auch Wetter und Sichtbedingungen können den Ablauf beeinflussen.

Bei starkem Wind, schlechter Sicht oder anderen ungünstigen Bedingungen kann eine Tour angepasst oder verschoben werden. Die Sicherheit sollte immer wichtiger sein als ein festgehaltener Zeitplan.

Wie findet man eine passende Wüstensafari?

Nicht jede Safari passt zu jedem Reisenden.

Vor der Buchung sollten Sie sich einige Fragen stellen:

Möchte ich selbst fahren?
Dann sind Quad oder Buggy interessant.

Möchte ich die Landschaft entspannt beobachten?
Dann kann eine Jeep-Safari besser passen.

Interessiert mich die lokale Kultur?
Dann sollte die Tour einen echten kulturellen Programmpunkt enthalten.

Möchte ich den Sonnenuntergang sehen?
Dann eignet sich eine Tour am späten Nachmittag.

Interessiere ich mich für Sterne?
Dann sollte genügend Zeit nach Einbruch der Dunkelheit eingeplant sein.

Reise ich mit Kindern?
Dann sollten Dauer, Transfer und Altersanforderungen besonders berücksichtigt werden.

Warum eine gut organisierte Tour wichtig ist

Eine Wüstensafari findet nicht in einer gewöhnlichen Stadtumgebung statt. Die Entfernungen sind größer, Orientierung kann schwieriger sein und die Bedingungen können sich schnell verändern.

Ein organisierter Ausflug kann deshalb die Planung erleichtern.

Wichtig sind klare Informationen über Treffpunkt, Transfer, Ablauf, enthaltene Leistungen und Sicherheitsregeln.

Auch die Gruppengröße kann das Erlebnis beeinflussen. Eine große Gruppe kann lebhafter sein, während eine kleinere Gruppe möglicherweise mehr Flexibilität bietet.

Es lohnt sich daher, nicht nur auf den Preis zu achten.

Verantwortungsbewusst durch die Wüste reisen

Auch Abenteuerreisen können nachhaltig und respektvoll gestaltet werden.

Besucher sollten keinen Müll zurücklassen und keine natürlichen Formationen beschädigen. Pflanzen oder Tiere sollten nicht gestört werden.

Bei Begegnungen mit Tieren gilt besondere Rücksicht.

Kamele sollten nicht unnötig belastet werden. Wildtiere sollten nicht verfolgt, gefüttert oder berührt werden.

Auch kulturelle Orte und lokale Gemeinschaften verdienen Respekt.

Wer Menschen fotografieren möchte, sollte vorher fragen. Traditionen sollten nicht einfach als exotische Kulisse betrachtet werden.

Abenteuer ohne unnötigen Stress

Eine gute Wüstensafari sollte aufregend sein, aber nicht chaotisch.

Deshalb lohnt es sich, ausreichend Zeit einzuplanen. Wenn der gesamte Ablauf aus Transfer, Quad, Buggy, Kamelreiten, Abendessen und Rückfahrt in wenigen Stunden stattfinden soll, kann das Programm sehr dicht werden.

Manchmal ist weniger mehr.

Eine Safari mit etwas weniger Aktivitäten, dafür aber ausreichend Zeit für Landschaft, Sonnenuntergang und eine kulturelle Begegnung kann angenehmer sein.

Das hängt natürlich von den persönlichen Interessen ab.

Häufig gestellte Fragen zur Wüstensafari in Ägypten

Was ist eine Wüstensafari in Ägypten?

Eine Wüstensafari ist ein organisierter Ausflug in eine Wüstenregion. Je nach Programm kann sie Aktivitäten wie Quadfahren, Buggyfahren, Jeep-Safari, Kamelreiten, einen Besuch in einem Wüstencamp, Sonnenuntergang und Abendessen verbinden.

Was ist besser: Quad oder Buggy?

Das hängt vom gewünschten Erlebnis ab. Ein Quad bietet ein individuelles und aktives Fahrerlebnis, während ein Buggy besonders interessant sein kann, wenn man gemeinsam mit einer Begleitperson fahren möchte.

Ist eine Wüstensafari für Anfänger geeignet?

Viele Touren richten sich auch an Menschen ohne große Fahrerfahrung. Vor dem Fahren sollte jedoch eine Einweisung erfolgen, und die konkreten Voraussetzungen des jeweiligen Veranstalters sollten vorab geprüft werden.

Ist Kamelreiten anstrengend?

Kamelreiten ist deutlich langsamer als Quad- oder Buggyfahren, kann sich für ungeübte Personen aber dennoch ungewohnt anfühlen. Deshalb sind kurze Runden für viele Reisende angenehmer als sehr lange Aufenthalte auf dem Tier.

Kann man bei einer Safari Beduinen kennenlernen?

Bei vielen Programmen gibt es einen Besuch in einem touristischen Wüstencamp oder einer Beduinensiedlung. Wie authentisch und umfangreich dieser Einblick ist, hängt vom jeweiligen Programm und Veranstalter ab.

Kann man in der Wüste den Sonnenuntergang sehen?

Bei entsprechenden Abendtouren ja. Die genaue Sichtbarkeit und Farbwirkung hängen jedoch von Wetter, Staub und atmosphärischen Bedingungen ab.

Kann man bei einer Wüstensafari Sterne sehen?

Unter günstigen Bedingungen kann der dunkle Wüstenhimmel deutlich mehr Sterne zeigen als eine hell beleuchtete Stadt. Wolken, Mondlicht, Dunst und künstliche Lichtquellen können die Sicht jedoch beeinflussen.

Was sollte man bei einer Wüstensafari tragen?

Bequeme, leichte Kleidung und geschlossene Schuhe sind praktisch. Für den Abend empfiehlt sich zusätzlich eine leichte Jacke oder eine weitere Kleidungsschicht.

Fazit: Ein Abenteuer zwischen Wüste, Kultur und Natur

Eine Reise nach Ägypten muss nicht am Strand enden.

Hinter den Küstenorten beginnt eine völlig andere Welt. Die ägyptische Wüste verbindet weite Landschaften mit Bergen, Felsen, trockenen Tälern und einer beeindruckenden Stille.

Eine Wüstensafari bietet viele Möglichkeiten, diese Umgebung kennenzulernen. Quad und Buggy sorgen für Abenteuer und Bewegung. Eine Jeep-Safari ermöglicht einen entspannten Blick auf die Landschaft. Kamelreiten führt zu einer langsameren Form der Fortbewegung, während ein Besuch in einem Beduinencamp einen kulturellen Einblick geben kann.

Dazu kommen Sonnenuntergänge, traditionelle Getränke, Abendessen und unter günstigen Bedingungen ein beeindruckender Sternenhimmel.

Entscheidend ist, die richtige Tour für die eigenen Interessen zu wählen. Wer selbst fahren möchte, sollte Quad oder Buggy genauer betrachten. Wer Landschaft und Kultur verbinden möchte, findet vielleicht eine Safari mit Jeep, Beduinencamp und Sonnenuntergang interessanter.

Gleichzeitig sollte das Abenteuer verantwortungsvoll bleiben. Rücksicht auf Tiere, Menschen und die Wüstenlandschaft gehört genauso zu einer gelungenen Reise wie Spaß und Action.

Am Ende ist genau diese Mischung der besondere Reiz einer ägyptischen Wüstensafari: Abenteuer, Natur, Kultur und die Freiheit einer Landschaft, die sich deutlich vom klassischen Badeurlaub unterscheidet.